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Marathonlauf

 

Jeder, der einen Marathon läuft, weiß, dass manchmal das Rennen selbst nicht unbedingt der schwierigste Teil ist. Wenn Sie das Training vernachlässigen, ist es unwahrscheinlich, dass Sie während des 26,2-Meilen-Laufs gut abschneiden, was dazu führen kann, dass das Rennen viel länger dauert als erwartet.

 

Natürlich erfordert das Marathontraining, dass Sie viele Kilometer zurücklegen. Sehr viele. Es gibt eine Vielzahl von Marathonplänen, die Anhaltspunkte für die Planung von kurzen Läufen, Tempoläufen, Tempointervallen und Langstreckenläufen bieten. Welchem Trainingsplan Sie folgen, hängt von Ihrer anfänglichen Lauferfahrung und Ihrem Fitnessniveau ab, davon, ob Sie mit einer Laufgruppe zusammenarbeiten, und von Ihren eigenen Vorlieben. Es gibt nicht den einen absolut richtigen Weg zu trainieren, abgesehen von einigen grundlegenden Prinzipien der Arbeit und Erholung.

Doch die Marathonläufer von heute tun mehr als nur laufen. Das Laufen ist zwar der Kern des Trainingsprogramms, aber es gibt immer mehr Belege für den Wert von Cross-Training zur Verbesserung der Laufleistung. Cross-Training kann schwächere Glieder ansprechen und zu einem stärkeren Körper führen, der weniger anfällig für Überlastungsschäden ist.

Cross-Training kann in verschiedenen Formen stattfinden, sollte aber idealerweise Kraft- und Beweglichkeitsübungen umfassen, die das kardiointensive Laufen ergänzen. Die Forschung hat gezeigt, dass richtiges Krafttraining nicht zwangsläufig dicke Muskeln bedeutet, sondern stattdessen zu einer verbesserten Ausdauer, stärkeren Gelenken und einer schlankeren Körperzusammensetzung führt.

Die Empfehlungen variieren, aber Läufer sollten ein- bis dreimal pro Woche ein Ausdauertraining für die Muskeln in Betracht ziehen. Einige Experten empfehlen, Laufen und Krafttraining an getrennten Tagen durchzuführen, während andere empfehlen, nach dem Laufen Gewichte zu stemmen. Letztendlich bleibt es Ihnen überlassen, wie Sie Ihr Training gestalten, Hauptsache, Sie tun etwas dafür.

Was die Flexibilität betrifft, so hilft Dehnen, Muskelverspannungen und -verhärtungen zu lösen, die durch wiederholtes Laufen entstehen. Es kann helfen, Verklebungen des Narbengewebes zu lösen und fühlt sich einfach gut an. Idealerweise sollten sich Läufer nach dem Laufen dehnen und sich dabei auf die Quads, Gesäßmuskeln, Kniesehnen, Hüfte/Piriformis/IT-Band, Hüftbeuger, Waden und den unteren Rücken konzentrieren.

Cross-Training ist der neue Weg, um sich optimal auf einen Marathon vorzubereiten. Mit dem richtigen Cross-Training werden Sie fitter, stärker und können die Distanz besser bewältigen.